Wermutstropfen

Von |2018-05-10T14:34:35+00:00April 29th, 2018|05: Antragsbearbeitung CIC|0 Kommentare

Ein Wermutstopfen

Obwohl wir über die Einladung zum Medical sehr froh sind (siehe Post von gestern), müssen wir neben der weiten Anfahrt nach Frankfurt/Main noch einen weiteren Wermutstropfen verkraften. Denn es sind von unserer Familie alle bis auf die beiden großen Söhne eingeladen. Das heißt, wir werden nur zu viert dorthin fahren. Warum unsere Söhne nicht dabei sind entzieht sich meiner Kenntnis. Ich vermute jedoch, dass sie mittlerweile auf Grund der langen Bearbeitungsdauer unseres Antrages zu alt sind. Kann sein, dass nun genau das eintritt, was wir eigentlich nicht wollten. Dann müssen sie über einen anderen Stream nach Canada gehen.

Im Moment ist es sehr unsicher, ob wir gemeinsam gehen können. Ich werde mich am 03.05. mit unserer Immigrationsberaterin in Berlin treffen. Dort werde ich das sicherlich ansprechen. Je greifbarer nun die Auswanderung wird, desto unsicherer sind wir uns über das weitere Vorgehen. Wo werden wir wohnen, wenn wir angekommen sind? Mieten? Kaufen? Wie wird es mit Arbeit  und Schule werden?

Wir diskutieren zu Hause hin und her. Es stehen verschiedene Varianten zur Debatte. Eine Möglichkeit wäre auch, dass wir erst einmal ein Jahr „Sabbatical“ in Canada einlegen, um uns mit Land und Leuten vertraut zu machen. Gleich irgendwo ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen macht sicherlich keinen Sinn. Da muss erst einmal klar sein, wo wir letztendlich bleiben wollen. Für ein Sabbatical würde man sicher etwas herumreisen, dazu braucht man jedoch ein Auto. Also: ankommen, Haus/Wohnung mieten (für nicht zu lange) und dann ein Auto kaufen. Alle notwendigen administrativen Schritte abarbeiten (SIN beantragen, Führerschein umtauschen, im Gesundheitssystem anmelden und so weiter). Und wenn das erledigt ist, Canada erkunden. Aber, verlieren wir dabei nicht zuviel Zeit? Wir werden nicht jünger und müssen uns um Arbeit bemühen.

So oder so, es ist im Moment alles auf den Kopf gestellt. Am besten warte ich jetzt erst einmal das Gespräch mit unserer Immigration consultant ab und dann wissen wir mehr.

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