Und weiter geht…

die Umzugsplanung. Pünktlich kam gestern kurz vor 15 Uhr der Rückruf der Firma Relocately zur Fortsetzung der Umzugsplanung vom Vormittag. Ich hatte in der Zwischenzeit schon unsere flugs erstellte Packliste vervollständigt. In der folgenden halben Stunde bin ich mit der netten Dame virtuell durch jedes Zimmer gewandert und habe die Gegenstände/Möbel benannt, die mit auswandern sollen. Es ist am Ende gar nicht sooo viel, da wir nicht alles mitnehmen wollen.

Insgesamt steht nach der ersten Auflistung aller Möbel und im Geiste gepackten Umzugskisten ein Volumen von ca. 19 Kubikmeter zu Buche. Das ist nicht sonderlich viel. Der momentan in’s Auge gefasste 20″ Container bietet 33 Kubikmeter Raumvolumen an, so dass wir beinahe die Hälfte noch leer haben. Was nun? Sicherlich fehlt in unserer Auflistung noch etwas, aber ob wir den Rest damit füllen?

Logistisch wird es auch interessant. Wir wollen, dass die Firma zu uns nach Hause kommt, alles einpackt und dann in ein Lager (Storage) fährt. Dort soll abgeladen und die zu verschiffenden Sachen so lange eingelagert werden, bis wir wissen, wo wir in Kanada unsere feste Bleibe beziehen werden. Das können gut und gerne 3 Monate, eher sogar 6 Monate werden. Dann erst sollen die Sachen in den Container verladen und nach Kanada verschifft werden. Ich habe ja die Befürchtung, dass allein dieses Vorgehen unseren Umzug erheblich verteuert. Aber die Sachen auf gut Glück irgendwohin nach Kanada bringen lassen? Ist ja auch gar nicht geklärt, ob der Container nur gemietet oder gekauft wird. Wenn gemietet, muss er am Zielort schleunigst entladen werden, weil es nur sehr enge Zeitfenster zur Entladung gibt. Überziehen der Zeit kann hunderte Dollar kosten.

Ich merke schon, dass ich wahrscheinlich auch noch andere Speditionen anfragen muss. Schon, um ein Gefühl für die Preise zu bekommen. Ich habe davon so gar keine Ahnung.