Umzug nach B.C. -Teil 1

Der Umzug nach B.C. wird nun deutlich konkreter. Doch zuerst galt es, eine passende Unterkunft dort zu finden. In Frage kam für uns entweder ein Apartment mit 3 Zimmern oder ein (kleineres) Haus, je nachdem. Wie stellt man es an, ein Haus oder Apartment zu mieten, wenn man nicht vor Ort ist? Klar, damit haben wir ja schon Erfahrung, denn unser jetziges Haus haben wir ebenso über eine Internetrecherche gefunden. Nach stundenlanger Suche auf den einschlägigen Portalen die Ernüchterung – es gibt kaum vernünftigen Wohnraum zu mieten. Bei den wenigen, scheinbar guten Angeboten beweist alleine schon die Anzahl der Aufrufe, dass wir wohl nicht die einzigen Interessenten sind. Unsere Wunsch-Destination Okanagan Valley steht auch bei anderen hoch im Kurs.

Hinzu kommt, dass laut Aussage unserer Verwandten die wenigen verfügbaren Angebote meistens gar nicht im Internet ausgeschrieben werden, sondern sofort unter der Hand weggehen.

Über B.C.

Kelowna

Okanagan Valley

Letztendlich stellte ich eine Annonce zur Wohnungssuche auf kijiji.ca (dem kanadischen ebay-Kleinanzeigen) ein. Eine ernsthafte Erwartung einer Antwort hatte ich nicht. Worin ich falsch lag. Schon nach einer halben Stunde schrieb mir ein Mensch aus Vernon, dass er die obere Hälfte eines Hauses zu vermieten hätte. Untere Hälfte an einen „super quiet teacher“ vermietet, Eingänge getrennt, aber die Waschküche samt Waschmaschine und Trockner müssten wir uns teilen. Hm, ja. Eine Option wäre es. Leider waren die Bilder der Wohnung aber auch nicht überzeugend.

Eine andere Annonce fiel mir ins Auge: dort war ein neueres, alleinstehendes Haus zur Miete ab 01.07.19 frei. Zudem noch billiger, als die obere Haushälfte des anderen Angebotes. „Einfach mal darauf bewerben kann nicht schaden“, dachte ich mir. Nach etwa einer Woche Hin- und Herschreiben, dem Telefonat des Vermieters mit meiner angegeben Referenz (zum Glück haben wir da jemand in Kanada) und etwas bangem Warten erhielten wir dann am vergangenen Wochenende die Nachricht, dass wir als Mieter ausgewählt wurden. Der Mietvertrag wurde gleich mitgeschickt, alle Konditionen geklärt und so fühlen wir uns im Moment als Glückspilze, die auf diesem hart umkämpften Markt ein Haus zur Miete bekommen haben.


Ich schrieb es bereits im letzten Beitrag. Es fühlt sich so an, als ob ein Umzug innerhalb Kanadas deutlich schwerer zu bewerkstelligen ist, als der Umzug von Europa hierher. Dachte ich dabei zuerst an die Bürokratie, so muss ich das korrigieren: am schwierigsten ist es, den Transport zu organisieren.

Es ist nun nicht so, dass wir Unmengen an Sachen zu transportieren hätten. Unsere 3 neu erstandenen Queen Size Betten inkl. Matratzen machen aber einen Transport in einem etwas größeren Gefährt als einem PKW oder Pickup-Truck notwendig.

Folgende Optionen stehen nun zur Verfügung:

Also, eine ziemliche Zwickmühle. Im Moment weiß ich nicht genau, welche Variante am besten für uns ist. Vielleicht kann mir ja jemand eine absolut vertrauenswürdige Spedition in Kanada empfehlen? 😉

So oder so: der Umzug muss bewerkstelligt werden. Ein bisschen kommt es mir so vor, als ob wir jetzt nur noch diese Hürde nehmen müssten, um dann etwas zur Ruhe zu kommen.

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