Am 15.01. wachten wir leicht lädiert auf. Das Bett (Ausziehcouch) war nicht so bequem und etwas steif machten wir uns nach dem Frühstück auf dem Weg zum Airport München.

Immer noch hatten wir Angst, dass unser Flug in letzter Minute noch gestrichen würde. Was zum Glück nicht passierte.

Nun zeigte sich, dass ein Streik auch seine guten Seiten haben kann:
1. Der Kleine musste nicht so früh raus und war gut ausgeruht.
2. Der Flieger war halb leer und wir konnten uns großzügig ausbreiten. Die liebste Tochter, die eigentlich auf BIZ-Upgrade spekuliert hatte, kam in einer 3-er Reihe auf ihre Kosten.

Der A380 am Gate in München
Unser A380 am Gate in München
Keine Annulierung
Zum Glück – keine Annullierung

Der Flug war toll. Kaum Turbulenzen, massig Platz und ein Erstfliegersprößling, der den Vielflieger-Papa so richtig stolz machte. Der Knilch war dermaßen pflegeleicht, dass es eine reine Freude war. Vorweggenommen: er schlief auf dem ganzen Flug nur 1,5h und anschließend war er bis zur Ankunft im Hotel durchgehend wach, ohne ein einziges Mal zu quengeln! Der einzige Wermutstropfen: dass unsere beiden großen Jungs nicht dabei waren.

Flugzeugessen: Standard, hat uns nicht vom Hocker gehauen, aber es war genießbar. 

Rindergulasch mit Nudeln
Rindergulasch mit Nudeln

Es war übrigens mein erster Flug (long haul), wo ich nicht mal einen halben Film geschafft habe.

Nach endlosen 10,5h Flug endlich der ersehnte Anblick, der vom Ende der Reise kündigte:

Landeanflug über Miami Beach
Landeanflug über Miami Beach
Landeanflug über Miami Beach Bild 2

Die Immigration war diesmal kaum zu toppen: Nach sage und schreibe 10 Minuten waren wir durch. Und das mit einem wirklich gut gelaunten Officer, mit dem wir richtigen Spaß hatten. Koffer und Buggy waren auch alle heil geblieben, so dass wir endlich gegen 01:20 Uhr (europ. Zeit) ins Bett fielen. Ok, bis auf mich. Ich lief noch zum nahe gelegenen Publix, kaufte einen SunPass Transponder und aktivierte ihn. Dann durfte auch ich endlich schlafen.