//Rabenschwarzer Tag für die Demokratie

Rabenschwarzer Tag für die Demokratie

Von |2017-06-30T16:33:41+00:00Juni 30th, 2017|04: Warten auf die Nominierung|0 Kommentare

Ein rabenschwarzer Tag für die Demokratie

Heute ist ein rabenschwarzer Tag für die Demokratie in Deutschland. Oder für das, was noch von ihr übrig geblieben ist. Während all die Klatschhasen, LBBGTQ-Anbiederer und Gutsein-Trunkenen in einem albernen Konfetti-Regen taumeln, wird in einem Akt beispielloser Unerhörtheit ein weiteres Stück Demokratie in Deutschland zu Grabe getragen.

Ehrlich: ich koche vor Wut! Aus verschiedenen Gründen:

  • Warum soll ich meinen Kindern dereinst erklären müssen, dass es völlig normal wäre, wenn „Pascal-Jeremy“ nun anstatt Vater und Mutter zwei Väter oder zwei Mütter hat? Wie kann es sein, dass unsere Gesellschaft ohne jegliche Not ihre traditionellen Wertvorstellungen über Bord wirft? Soll mir keiner erzählen, dass die 3%-ige Minderheit der Schwulen und Lesben in diesem Land die Meinung der restlichen 97% repräsentiert!

„Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ (Artikel 6, Grundgesetz)

  • Die Ehe wird seit jeher durch die Gemeinschaft von Mann und Frau gebildet. Daraus erwächst (biologisch eindeutig festgelegt) der Nachwuchs unserer Gesellschaft. Dies ist der Raum, wo Kinder, umgeben von verschiedengeschlechtlichen Lebens- und Sichtweisen, geschützt aufwachsen. Dass Kinder sowohl Vater als auch Mutter brauchen – mit ihren jeweiligen Spezifika – ist wissenschaftlich längst erkannt und beschrieben. Längst erkannt sind auch die psychosozialen Probleme, wenn Kinder unter rein gleichgeschlechtlichen Paaren aufwachsen. Unsere Psychanalytiker können Romane über derart entwurzelte Kinder schreiben. Die Schulen können Lieder über verhaltensauffällige Kinder singen, die durch Trennungsverlust von Vater oder Mutter keinen familiären Halt mehr haben.
  • Die extreme Über-Sexualisierung unserer Gesellschaft und gleichzeitige Anbiederung ganzer Politiker- oder Verwaltungs-Kasten an die LBBGTQ-Bewegung macht mich wahnsinnig. Ich möchte ganz klar sagen, dass in Hinblick auf Sexualität jeder tun und lassen kann was er will. Aber, das soll er gefälligst in seinem Privatbereich machen! Ist es wirklich notwendig, dass Schwule und Lesben und Transgender im öffentlichen Raum ihr „Anders-Sein“ so explizit zur Schau stellen? Was kommt danach? Etwa, dass Pädophile oder Sodomisten (i.S.v. Zoologie) öffentlich für ihre Rechte demonstrieren? „Ich will meine Ziege fi……; ist schließlich meine sexuelle Orientierung!“ Und wenn sich dann die Stadtverwaltung Hannover unter dem Motto „Gay for one day“ nicht entblödet, beim Christopher-Street-Day mit zu marschieren, dann ist das Faß endgültig voll. Geht´s noch? Wie viele von Euch in Hannover´s Stadtverwaltung sind lesbisch oder schwul? Warum lauft Ihr dann mit, wenn Ihr es nicht seid? Welcher Ideologie gebt Ihr Euch zum Fraß?
  • Als wäre diese Nebelkerze nicht schon schlimm genug, wurde abseits der Diskussion um die „Ehe für Alle“ noch das unsägliche, verfassungswidrige „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ des Bundesjustizministers Maas durchgepeitscht. Unsäglich deshalb, weil damit der Zensur und der Denunziation in Deutschland Tür und Tor geöffnet wird. Unsäglich deshalb, weil ein schon im Vorfeld als verfassungsfeindlich eingestuftes Gesetz dennoch zur Abstimmung gebracht wird. Wer davon noch nichts gehört hat, lese und schaue das hier oder das hier oder auch das. Warum ich so allergisch darauf reagiere? Weil ich als geborener DDR-Bürger diesen Mist kenne. Ein déjá-vú. Die Stasi lebt. Nur unter anderem Namen. Und alle schweigen. Oder stimmen zu, was noch viel schlimmer ist.
Es gibt in diesem unserem Land anscheinend nichts, was nicht wieder möglich wäre. Die Dummheit, Bigotterie, Selbstbesoffenheit und Arroganz kennt keine Grenzen. Darum, um mal mit den Worten unserer Bundeskanzlerin zu sprechen: „Dies ist nicht mehr mein Land!“

 

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