Rabenschwarzer Tag für die Demokratie

Ein rabenschwarzer Tag für die Demokratie

Heute ist ein rabenschwarzer Tag für die Demokratie in Deutschland. Oder für das, was noch von ihr übrig geblieben ist. Während all die Klatschhasen, LBBGTQ-Anbiederer und Gutsein-Trunkenen in einem albernen Konfetti-Regen taumeln, wird in einem Akt beispielloser Unerhörtheit ein weiteres Stück Demokratie in Deutschland zu Grabe getragen.
Ehrlich: ich koche vor Wut! Aus verschiedenen Gründen:
  • Warum soll ich meinen Kindern dereinst erklären müssen, dass es völlig normal wäre, wenn „Pascal-Jeremy“ nun anstatt Vater und Mutter zwei Väter oder zwei Mütter hat? Wie kann es sein, dass unsere Gesellschaft ohne jegliche Not ihre traditionellen Wertvorstellungen über Bord wirft? Soll mir keiner erzählen, dass die 3%-ige Minderheit der Schwulen und Lesben in diesem Land die Meinung der restlichen 97% repräsentiert!

„Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.“ (Artikel 6, Grundgesetz)

  • Die Ehe wird seit jeher durch die Gemeinschaft von Mann und Frau gebildet. Daraus erwächst (biologisch eindeutig festgelegt) der Nachwuchs unserer Gesellschaft. Dies ist der Raum, wo Kinder, umgeben von verschiedengeschlechtlichen Lebens- und Sichtweisen, geschützt aufwachsen. Dass Kinder sowohl Vater als auch Mutter brauchen – mit ihren jeweiligen Spezifika – ist wissenschaftlich längst erkannt und beschrieben. Längst erkannt sind auch die psychosozialen Probleme, wenn Kinder unter rein gleichgeschlechtlichen Paaren aufwachsen. Unsere Psychanalytiker können Romane über derart entwurzelte Kinder schreiben. Die Schulen können Lieder über verhaltensauffällige Kinder singen, die durch Trennungsverlust von Vater oder Mutter keinen familiären Halt mehr haben.

  • Die extreme Über-Sexualisierung unserer Gesellschaft und gleichzeitige Anbiederung ganzer Politiker- oder Verwaltungs-Kasten an die LBBGTQ-Bewegung macht mich wahnsinnig. Ich möchte ganz klar sagen, dass in Hinblick auf Sexualität jeder tun und lassen kann was er will. Aber, das soll er gefälligst in seinem Privatbereich machen! Ist es wirklich notwendig, dass Schwule und Lesben und Transgender im öffentlichen Raum ihr „Anders-Sein“ so explizit zur Schau stellen? Was kommt danach? Etwa, dass Pädophile oder Sodomisten (i.S.v. Zoologie) öffentlich für ihre Rechte demonstrieren? „Ich will meine Ziege fi……; ist schließlich meine sexuelle Orientierung!“ Und wenn sich dann die Stadtverwaltung Hannover unter dem Motto „Gay for one day“ nicht entblödet, beim Christopher-Street-Day mit zu marschieren, dann ist das Faß endgültig voll. Geht´s noch? Wie viele von Euch in Hannover´s Stadtverwaltung sind lesbisch oder schwul? Warum lauft Ihr dann mit, wenn Ihr es nicht seid? Welcher Ideologie gebt Ihr Euch zum Fraß?

  • Als wäre diese Nebelkerze nicht schon schlimm genug, wurde abseits der Diskussion um die „Ehe für Alle“ noch das unsägliche, verfassungswidrige „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“ des Bundesjustizministers Maas durchgepeitscht. Unsäglich deshalb, weil damit der Zensur und der Denunziation in Deutschland Tür und Tor geöffnet wird. Unsäglich deshalb, weil ein schon im Vorfeld als verfassungsfeindlich eingestuftes Gesetz dennoch zur Abstimmung gebracht wird. Wer davon noch nichts gehört hat, lese und schaue das hier oder das hier oder auch das. Warum ich so allergisch darauf reagiere? Weil ich als geborener DDR-Bürger diesen Mist kenne. Ein déjá-vú. Die Stasi lebt. Nur unter anderem Namen. Und alle schweigen. Oder stimmen zu, was noch viel schlimmer ist.
Es gibt in diesem unserem Land anscheinend nichts, was nicht wieder möglich wäre. Die Dummheit, Bigotterie, Selbstbesoffenheit und Arroganz kennt keine Grenzen. Darum, um mal mit den Worten unserer Bundeskanzlerin zu sprechen: „Dies ist nicht mehr mein Land!“
 

4 Comments

  • Birte

    Hallo,
    hier eine Frau die sich bisher nur in Frauen verliebt hat, aber den Männer nicht abgeneigt ist. Ich liebe und verliebe mich in den Menschen.
    Wenn jemand bei einem CSD mitläuft heißt das NICHT das dieser Jemand zwangsläufig Homosexuell ist, sondern es zeigt von TOLERANZ. Ich finde einige CSD-Mitglieder auch total übertrieben , deswegen muss ich mir ja auch nicht mit jedem reden oder diese Person angucken! Leben und Leben lassen!
    Und dein Versuch hier gerade Kinder von Homosexuellen Paare als psychisch Krank dastehen zu lassen ist die Krönung. Ein Kind braucht feste Bezugspersonen, dabei ist das Geschlecht unwichtig. Wieviele Kinder Heteroerziehender Paare haben es viel schlechter oder sind psychisch krank? Halbwissen ist das von dir und das dann öffentlich zu stellen.. Armutszeugnis! Vielen Dank für die Diskriminierung!!!

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    • Joe

      Hallo Birte,
      Ob Du Dich in Frauen verliebst oder in Männer oder in beide ist mir völlig egal. Das ist Deine Privatangelegenheit, Betonung auf PRIVAT.
      Interessanterweise hört die Toleranz der LBGQT-Bewegung immer dann auf, wenn es um die Ansichten der Menschen geht, die das Benehmen und öffentliche Auftreten dieser Bewegung nicht gutheißen. Ehrlich: ich will keine homosexuellen Paare, ob Männer oder Frauen, auf Plattformwagen ohne jegliche Scham mit geschlechtsverkehrartigen Bewegungen tanzen sehen. Übrigens auch keine heterosexuellen Paare. Da hört bei mir die Toleranz auf, denn das gehört einfach nicht in die Öffentlichkeit. Mal ganz dahingestellt, dass eine Minderheit von 7,4% LGBT Menschen in Deutschland (Quelle: statista.de) versucht mit allen Mitteln den öffentlichen Diskurs zu bestimmen. Auf einem CSD mitlaufen ist kein Zeichen von Toleranz, sondern blanke Anbiederung an den Zeitgeist.

      Ich bin absolut nicht der Meinung, dass das Geschlecht der Bezugspersonen heranwachsender Kinder unwichtig ist. Diese Behauptung wird auch nicht wahrer, wenn man sie ständig wiederholt. Eine Familie besteht grundsätzlich erst einmal aus Vater und Mutter als Eltern. Beide haben verschiedene Rollen, die durch die Biologie vorgegeben sind. Ein Vater wird nun einmal niemals Kinder gebären und nicht eine Mutterrolle einnehmen können. Das hat nichts mit Halbwissen zu tun. Im Übrigen musst Du meine Meinung nicht teilen. Ich teile Deine auch nicht.

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      • Birte

        Genau! und das musst du auch nicht. Nein solche Sachen möchte ich auch nicht sehen…. Ja die Natur gibt viele Dinge vor aber man sollte in der Lage sein die JEWEILIGEN Situationen ganz individuell zu entscheiden. Wir leben schließlich im 21 jh. Und nicht mehr in der Steinzeit.
        Die Natur hätte gerne vorgeben können das ich mich doch bitte nur in Männer verliebe dann wären mir ganz bestimmt Probleme und Diskussionen erspart geblieben, so wie diese hier. Das ist ja nichts was man sich aussucht.. Daher machst du es dir mit deinen Aussagen ganz schön einfach. Und wahrscheinlich kennst du noch nicht mal jemanden der Gleichgeschlechtlich liebt und lebt. Daher kannst du das mit den Kindern und den psychischen Erkrankungen auch nicht beurteilen oder belegen.
        Ich hoffe dir ist bekannt dass der kanadische Präsident sich für die Rechte der LGBTQ2 einsetzt. Ich wünsche dir homosexuelle Nachbarn 😁

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        • Joe

          Ich habe keine Wertung über gleichgeschlechtlich liebende Menschen getroffen. Ich habe mich gegen die öffentliche Zurschaustellung und das Anbiedern an das „Anders-Sein“ gewehrt, etwas, wovon Du sagst, dass Du es selbst nicht möchtest. Jeder hat das Recht, individuell zu entscheiden, wie und wen er liebt. Das habe ich nicht bestritten und wie ich schon schrieb, ist das Privatsache.
          Im Übrigen liegst Du mit Deiner Einschätzung völlig falsch. Ich habe als Student jahrelang mit einem homosexuellen Freund in einer 2-er WG gelebt, zudem hatte ich mehrere homosexuelle Paare als Nachbarn. Homosexuelle Menschen zählen auch heute noch zu meinem Freundeskreis. Ich denke schon, dass ich deren Gedanken- und Gefühlswelt ziemlich genau kenne und interessanterweise teilen sie sogar meine Auffassung. Die fühlen sich durch die schrille LGBTQ-Bewegung nicht vertreten, sondern schämen sich dafür.
          Der kanadische Prime Minister ist nicht umsonst in weiten Teilen der kanadischen Bevölkerung sehr unbeliebt. Dieser Mensch vertritt nicht mal ansatzweise kanadische Interessen und sein Einsatz für LGBTQ ist ebenso nur dem Mainstream geschuldet: weil es ihm im liberalen Lager nützt. Das er noch an der Macht ist, verdankt er nur dem komplexen kanadischen Wahlsystem und dem Umstand, dass durch das Coronovirus die anstehenden Gerichtsverfahren gegen ihn zurückgestellt wurden.

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