Hausverkauf

Von |2018-07-11T14:56:23+00:00Juni 21st, 2018|05: Antragsbearbeitung CIC|0 Kommentare

Hausverkauf

Langsam wird es Zeit, sich auch um den Hausverkauf zu kümmern. Man muss ja später nicht alles auf einmal machen. Wenn ich nur an die Umzugsplanung denke und was ich damit schon alles zu tun habe, dann wird es mit dem Hausverkauf wahrscheinlich nicht anders sein. Ein zufälliges Gespräch mit meinem Malermeister im Zuge einer kleinen Renovierung ergab, dass er (eigentlich das Haus gerne selber kaufen würde 🙂 ) einen befreundeten Makler kennt, der momentan händeringend auf der Suche nach Objekten ist. Ob er mal meine Nummer/Adresse weitergeben dürfte?

Eigentlich wollte ich den Hausverkauf ohne Makler durchziehen. Das letzte Mal, als wir einen Makler mit dem Verkauf unserer vorherigen Hauses beauftragten, hatte der nur den schnellen Reibach im Blick und wollte uns drängen, das Haus weit unter Wert an den erstbesten Interessenten zu verkaufen. Das fand ich sehr unangenehm, zumal er sich einen Alleinvertretungsanspruch vertraglich hatte zusichern lassen.

Mir wurde jetzt aber versichert, dass der Makler seriös sei und keine Alleinvertretung beanspruche. Also gut, soll er unsere Daten haben, damit wir mal unverbindlich in’s Gespräch kommen können. Man glaubt gar nicht, wie schnell sich der Makler bei uns gemeldet hat. Am nächsten Tag lag seine Visitenkarte mit einer kurzen Notiz in unserem Briefkasten und innerhalb von 12 h hatte ich 3 Anrufe von ihm zu verzeichnen (wir waren gerade nicht da, deshalb konnte er uns nicht erreichen). Scheint ja wirklich dringend zu sein. 😉

Gestern habe ich ihn zurück gerufen und nach einem recht positiven Telefonat haben wir für heute einen ersten Termin vereinbart. Der Kollege erschien denn auch überpünktlich. Kurzer Small talk, dann geht es zur Sache. Bei der Besichtigung des Hauses gibt er sich immer wieder erfreut, wie gut durchdacht der Grundriss sei (stammt ja auch von mir 🙂 ), wie gut in Schuss das Haus ist und überhaupt, das große Grundstück…boah, echt, so etwas findet man ja heute gar nicht mehr. Und so in einem fort.

Seine erste Einschätzung zum möglichen Verkaufspreis lag dann aber doch enttäuschend weit entfernt von dem, was wir uns eigentlich vorstellen. Zumal wir durch ein gerade verkauftes Haus in der Nachbarschaft wissen, was hier preislich zu erzielen ist.

Ich glaube, ich bleibe doch lieber beim Privatverkauf. Es heißt ja immer „Angebot und Nachfrage regeln den Preis“. Wenn das stimmen würde, dann müßte der Preis für unser Haus eigentlich durch die Decke gehen. In Dresden gibt es schlichtweg keinen Gebrauchtimmobilienmarkt, zumindest nicht für Häuser unseres Baujahrs.

 

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