//Canada 2017 – Prärie und Rockies / Tag 4

Canada 2017 – Prärie und Rockies / Tag 4

Von |2018-07-11T14:56:44+00:00Mai 11th, 2017|Reise: Canada 2017 - Prärie und Rockies|0 Kommentare

Canada 2017 – Prärie und Rockies / Tag 4

Der heutige Vormittag war zuerst einigen administrativen Terminen gewidmet. So hatte ich einen Termin mit unserer Immigrationsberaterin, danach gab ich noch zwei Lebensläufe bei möglichen Arbeitgebern ab und zu guter Letzt hatte ich noch einen Termin in der örtlichen Filiale der Rosenort Credit Union. Die Prozedur ging ganz einfach vonstatten, sogar das Online Banking und die Debit Card wurden schon eingerichtet. Bin jetzt stolzer Besitzer eines kanadischen Kontos.

Nach dem Mittag, gegrilltes Hähnchen und Wedges aus dem Wal-Mart, unternahmen wir einen Ausflug in den ca. 60km entfernten Pembina Valley Provincial Park. Was soll ich sagen: ein Fest für das Auge, nach all dem flachen Land der letzten Tage.


Es wird hügeliger, je näher wir dem Pembina Valley kommen.


Ausläufer des Pembina Valley mit Pembina River


Pembina River


…und noch etwas hügeliger….


…und jetzt sogar steil. Besondere Überraschung: Die Gravel-Road hat den Status eines Highway.


Die Post wird hierher geliefert. Im Umkreis von 2km war kein einziges Haus zu sehen.

Wir biegen vom Highway 201 ab und fahren zum ausgeschilderten Pembina Valley Provincial Park. Irritierend ist, dass ein Schild „Park closed“ unter dem Wegweiser prangt. Irgendwo endet der Weg an einer Gabelung, hier wird ebenfalls „Park closed“ ausgeschildert. In der Nähe pflügt ein älterer Herr mit einem Kleintraktor ein Stück Feld. Ich spreche mit ihm und erfahre, dass trotz des „Closed“-Schildes einige Leute weiterfahren. Er selber lebte bis vor kurzem in einem Haus weiter unten und verweist mich an die neue Besitzerin. Vom Haus weg gehen private Trails, welche besser wären, als die im Park. Ich solle mich nicht scheuen, sie um Erlaubnis zu bitten, diese privaten Trails zu benutzen.

Die Besitzerin entpuppt sich als eine nette junge Dame mit 3 Kindern. Sie lebt hier draußen mit ihrem Mann und den 3 Kindern ganz alleine, der Mann arbeitet in Winkler und sie unterrichtet ihre Kinder per Homeschooling. Fast habe ich den Eindruck, als freue sie sich über die willkommene Abwechslung einer Unterhaltung. So reden wir bestimmt eine Viertelstunde lang über das Leben hier im Allgemeinen und Homeschooling im Speziellen (das interessiert mich auch) und natürlich dürfen wir die privaten Trails gehen.


Parkeingang.


Die privaten Trails. Hier hat sich jemand sehr viel Mühe gegeben. Alles ist wunderbar ausgeschildert.


Auch für Sitzgelegenheiten ist gesorgt.


Ordentliche und gepflegte Wanderwege.


Sunrise Point mit einem schönen Blick über das Tal.


Pembina Valley.


Die Picknickwiese des offiziellen Parkgeländes.

Am Abend fahren wir noch etwas durch Winkler, vor allem, um für die Daheimgebliebenen noch einige Eindrücke einzufangen. Die Stadt ist unter den am schnellsten wachsenden Städten Kanadas auf Platz 11. Dies ist vor allem den stetigen Bemühungen des Bürgermeisters und auch unserer Immigrationsberaterin zu verdanken, die seit 20 Jahren immer wieder viele russischstämmige und deutschstämmige Mennoniten nach Manitoba holen. Man sieht das rasante Wachstum der Stadt an den vielen Neubaugebieten, welche sich mittlerweile weit über die ursprünglichen Stadtgrenzen erstrecken.


Stadtansichten Winkler


Stadtansichten Winkler


Neubaugebiete

Da mein Sohn seit Nachmittag über Kopf- und Halsschmerzen klagt, halten wir noch am Shoppers Drug Store an und decken uns mit Nasenspray und Lutschtabletten ein. Mist, eine Krankheit hat uns jetzt gerade noch gefehlt.

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