Erste Behördengänge

Von |2018-07-11T14:56:23+00:00Oktober 20th, 2015|02: erste Schritte zur Bewerbung|1 Kommentar

Erste Behördengänge

Der heutige Nachmittag war für erste Behördengänge und die Recherche für die Übersetzungen vorgesehen. Unsere Ämter sind ja immer einen Besuch wert. Und so kam es, dass wir als Familie in das Einwohnermeldeamt einfielen und die obligatorische Nummer zogen. Als wir aufgerufen wurden, gingen wir selbstverständlich alle zusammen in das angegebene Büro. Aber das war nicht sehr groß. (Was wir nicht wissen konnten). Die Dame uns gegenüber entsprach in jeder Hinsicht dem Klischee einer guten, deutschen Bürofachangestellten. Nicht, dass sie versucht hätte freundlich zu sein. Mit barschem Ton verwies sie unsere Kinder des Zimmers. Dann nahm sie unsere Anträge auf Ausstellung von polizeilichen Führungszeugnissen und internationalen Geburtsurkunden entgegen. Und dass mit einer Miene, die deutlich zeigte, wer hier das Sagen hat. Wir fühlten uns wie Bittsteller in längst vergangene Zeiten zurück versetzt. Eigentlich ist es unglaublich, dass im Jahr 2015 der Service-Gedanke immer noch nicht in deutschen Amtsstuben angekommen ist.
Egal. Als nächste Station ließen wir im Fotostudio die Passbilder für den Antrag machen. Hier gelten sehr strenge Regelungen. Ein Bild muss unbedingt den Kriterien entsprechen, um akzeptiert zu werden. Anderenfalls wird die Bewerbung zurückgewiesen und das bisher investierte Geld ist futsch. Die Kriterien sind: Größe 50mm (B) x 70 mm (H). Die Größe des Gesichtes darf min. 31 mm und max. 36 mm betragen und zwar vom Kinn bis zum Haaransatz. Die Rückseite muss mit einem Stempel des Fotostudios versehen werden. Aufkleber oder handschriftliche Eintragungen des Fotostudios sind nicht zulässig. Zusätzlich muss ein Zeuge die Echtheit der abgebildeten mit der realen Person bestätigen: „I certify this to be a true likeness of (name of applicant)“.
Erster Antrag für British Columbia
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass unser erster Antrag für die Einwanderung unter dem Provincial Nominee Program der Provinz British Columbia gestellt werden sollte. Da wir im Verlauf der Bearbeitung unserer Checkliste immer wieder auf eine Menge unbeantworteter Fragen stoßen, habe ich heute eine email mit einer ganzen Fragensammlung nach Kanada geschickt. Die Antwort erfolgt ziemlich schnell. Unsere Einwanderungsberaterin ist Ende November in Deutschland und sie schlägt vor, dass wir uns persönlich in Berlin treffen. Dort kann sie uns viel besser Auskunft auf unser Sammelsurium an Fragen geben. Das ist natürlich eine prima Angelegenheit. Nicht nur, dass wir sie persönlich kennen lernen, sondern ein Gespräch ist natürlich viel besser, als immer nur Mails zu schicken. Wir verabreden uns für den 27. November in einem Hotel in der Nähe der kanadischen Botschaft in Berlin.

Ein Kommentar

  1. Jacky 3. Dezember 2018 um 12:34 Uhr - Antworten

    Hallo Joe,wie zufrieden warst du mit eurer Einwanderungsberaterin und würdest du sie uns weiter empfehlen?

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