Nominierung

Von |2018-07-11T14:56:23+00:00August 13th, 2017|04: Warten auf die Nominierung|0 Kommentare

Nun ist die Nominierung zwar da, aber die Frage stellt sich: was machen wir denn nun in der nächsten Zeit? Hab ja gehofft, dass es alles sehr viel schneller geht. Nominierung ist da, zwei Monate bis sie durch die CIC-Mühle gegangen ist, Gesundheits-Check und dann, spätestens nächstes Jahr im Frühjahr, ab nach Kanada. Pustekuchen. Die Zeit wird uns sicherlich noch lang werden. Erstens dauert es jetzt erst mal zwei bis drei Monate, bis wir die Eingangsbestätigung für unsere Nominierung bei CIC erhalten. Also irgendwann Ende September / Oktober. Zweitens müssen wir danach zum Gesundheits-Check. Den kann man auch nur auf explizite Einladung hin durchführen. Dann aber hat man auch nur einen Monat Zeit dafür. Dann wird das Ergebnis wieder an CIC geschickt und dann dauert es wieder Zeit, bis die endgültige Entscheidung für die Permanent Resident fällt.

Unsere Immigrationsberaterin schrieb neulich, dass wir jetzt wohl noch 8 -10 Monate vor uns hätten. Man weiß gar nicht, ob man sich ärgern oder sich freuen soll. Ärgern, weil es immer noch nicht losgeht und die glühenden Kohlen unter´m Hintern nicht besser werden. Freuen, weil man noch etwas Zeit gewonnen hat, seine Sachen hier zu ordnen.

Unverhofft kommt oft

Und dann kommt ja noch die neueste Nachricht dazu (Nun gut, die ist nicht wirklich neu, aber ich veröffentliche sie jetzt hier zum ersten Mal): wir erwarten im November 2017 unser 4. Kind! Was hat uns das für Aufregung beschert. Unser ganzes Leben hat sich von einem Moment auf den anderen auf den Kopf gestellt! Wir hatten uns doch innerlich schon „auf die Rente“ vorbereitet 🙂 Nun  wird es also alles ganz anders. Und noch aufregender. Plötzlich haben wir noch für ein so kleines Wesen zu sorgen. Man weiß gar nicht, ob man (angesichts unseres Alters) eher mit dem Kopf schütteln oder sich ein Loch in den Bauch freuen soll.

Das Aufregendste an der Tatsache ist, dass uns die kanadischen Behörden ohne Probleme auch mit dem neuen Baby nehmen. Wenn alles gesund und wohlbehalten ist. Sollte sich aber in irgendeiner Form eine gesundheitliche Komplikation beim Kind ergeben, dann ist unsere gesamte Auswanderung nicht nur gefährdet, sondern beinahe unmöglich. Man will sich halt keine Fälle in´s Land holen, die anschließend die Sozialkassen über Gebühr belasten. Bleibt nur zu hoffen und zu beten, dass alles gut verläuft.

 

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